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Fortaleza, die
"Festung", ist die Hauptstadt des Bundesstaates Ceará mit 2.138.234
Einwohnern. Die Sonne scheint das ganze Jahr mit einer
Durchschnittstemperatur von 27°C - das Klima wird überwiegend vom
trockenen Klima des
Sertão bestimmt.
Die Bevölkerung besteht vorwiegend aus Indios, Portugiesen und
Einwanderern aus Dürre-Geplagten Gebieten. Somit wird ein besonderer
Charakter der Sertanejo-Traditionen mit einem grossen Reichtum an
kulturellen Mix in der Küche, Architektur und dem Volk reflektiert.
In Fortaleza ist internationale Popmusik die Ausnahme, auch im Radio
dominieren die kurzweilig-variantenreichen Rhythmen der traditionellen
einheimischen Musik. Kaum ein Strand ohne Tanzmusik mit Mitreissenden
Forró-Klängen, wo getanzt, gesungen, getrunken und viel gelacht wird.
Wer nicht selber tanzt, wird seine Freude am Zusehen haben. Der Musik
entkommt man in der Stadt ohnehin nur schwer.
An der Praia da Iracema spielt sich das
Nachtleben Fortalezas ab. Die Discotheken, Musik-Kneipen, Restaurants
und Nachtbars haben oft bis zum Tagesanbruch geöffnet. Mit die
bekannteste Einrichtung an der "Praia de Iracema" dürfte das nur
Montags geöffnete "Pirata"
sein. Es
handelt sich um eine Openair-Live-Musik-Veranstaltung die von vielen
brasilianischen Touristen besucht wird. Für Fortaleza-Besucher ein
absolutes MUSS!
Nur wenige wissen, dass der Begriff Forró ursprünglich aus dem
Englischen stammt und aus den Worten "for all" gebildet wurde. Beim
Bau der Eisenbahn hielten die Engländer mit grossen Musikfesten nach
dem Motto "music for all" ihre Arbeiter bei Laune. International
bekannt geworden ist der Forró, der vieles - nicht nur den Klang des
Akkordeons - mit dem Lambada gemeinsam hat, durch den legendären und
noch heute in Brasilien populären Sänger Luiz Ganzaga.
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Praia do Futuro |

Av.Beira-Mar |
Sehenswürdigkeiten:
Das Zentrum der Stadt kann leicht zu Fuss durchgestreift werden.
Ein guter Ausgangspunkt für eine Stadterkundung ist das alte Gefängnis
in der Rua Senador Pompeu. Wie in fast allen grösseren Städten des
Nordostens ist das ehemalige Gefängnis ein Touristenzentrum "Centro
do Turismo", mit Geschäften für regionales Kunstgewerbe,
Restaurants und einem Fremdenverkehrsbüro. Ganz in der Nähe liegt der
Passeio Público, ein kleiner Park mit Bänken und
Schattenspendenden Bäumen. Hier steht ein Pau-Brasil-Baum, die
Baumart, nach der Brasilien benannt wurde.
Im Mercado Central kann man, zwischen Hauptpost und Kathedrale,
mit seinen Hunderten von Verkaufsständen, einheimischen Waren wie
Tongeschirr, Bastkörbe und Spitze, kaufen. Die Hängematten "Redes"
sind bekannt wegen ihrer guten Qualität und der günstigen Preise.
Im Zentrum - Tag und Nacht voller Leben - ist die grosse Praça José
de Alencar. Musikanten, Strassenverkäufer, Geschichtenvortragende
machen den Platz am späten Nachmittag und abends zu einem akustischen
Tollhaus. An der Stirnseite des Platzes steht das schönste Gebäude der
Stadt, das Theater José de Alencar, eine Jugenstil-Eisenkonstruktion
aus England, die 1910 eingeweiht wurde. Das Theater trägt den Namen
des bekanntesten Poeten der Stadt, die Logen sind nach seinen Werken
benannt, und auf dem Platz vor dem Theater steht sein Denkmal. In
seinen Romanen hat er die Geschichte Brasiliens in ein schönes Märchen
verwandelt, mit edlen Indianern und guten Portugiesen. Seine Figur der
Indianerprinzessin Iracema, die sich in einen weissen Ritter
verliebt, wurde besonders populär. Einer der Stadtstrände ist nach ihr
benannt, und am Nachbarstrand Mucuripe steht eine moderne,
Überlebensgrosse Skulptur von Iracema.
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Teatro José de Alencar |

Statue von Iracema |
Von den Stadtstränden - ca. 8km süd-östlich - ist nur die Praia do
Futuro zum Baden geeignet. 29km entfernt in Porto das Dunas bieten
Dünen und Palmenhaine hervorragende Bedingungen für Strandfreunde,
ausserdem werden hier Boote, Buggys, Pferde und Surfbretter verliehen
sowie Rundflüge mit Ultraleichtflugzeugen angeboten.
Entfernungen:
São Luis: 1.075km
Natal: 523km
Canoa Quebrada: 165km
Jericoacoara: 300km
Was man nicht versäumen sollte:
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Den Strand zu besuchen: nach Ankunft in
der Stadt erfüllen Sie das Ritual eines ersten Tauchgangs im Meer um
die Seele zu waschen und alle Besorgnisse abseits zu lassen. Die
besten Strände im Stadtgebiet sind Futuro, 31 de Março
und Caça e Pesca. Am Strand Futuro werden von den unzähligen Booten
kühles Bier, Drinks - wie die famose Caipirinha mit einem guten,
lokal gebranntem Zuckerrohrschnaps -, Appetithappen aus
Meeresfrüchten bis hin zu Schnellimbissen angeboten.
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Durch die Fussgängerzone der Strände
Iracema und Meireles spazieren zu gehen, auf denen jeden Abend ein
Markt stattfindet, welcher die Besucher mit den Produkten aus Spitze
sowie typischen Stickereien der Region erfreut.
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Dem Sonnenuntergang am Strand Praia do
Mucuripe beizuwohnen. Reine Poesie: Eine bunte Färbung verwickelt
auf zauberhafter Art das Szenarium, welches den Hafen, den
Leuchtturm und das Schwanken der Fischerboote auf dem Meer mit
einbezieht. Komm morgens dahin zurück um der Ankunft der Fischer
beizuwohnen, welche den Fang einer ganzen Nacht Arbeit gleich dort
am Strand zum Verkauf anbieten.
Die Höhenlage von Santa Tereza besuchen, den höchsten Punkt
der Stadt, welcher eine unheimlich schöne Panoramaaussicht
bereitstellt. Es gibt dort gute Restaurants, welche wie auch andere
Einrichtungen der Stadt dazu dienen, das traditionelle Fischgericht
mit Maniokbrei und Langusten anzubieten.
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Den Zentralmarkt kennenlernen, einem
typischen Markt des Nordostens, auf welchem an unzähligen Stränden
mit Lebensmitteln, Kunsthandwerk, Töpfen und Utensilien bestückte
Waren angeboten werden. Dies ist ein idealer Ort um typische
Produkte aus Ceará zu erstehen, wie z.B. die geröstete Kajunuss,
einer Süssigkeit zubereitet aus kristallisierten Kajunüssen oder den
begehrten Zuckerrohrschnaps einheimischer Produktion - pur, mit Caju
oder mit Kräutern getränkt.
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Einkäufe auf der Avenida Monsenhor Tabosa
zu tätigen, auf welcher sich zahlreiche Geschäfte aus den Kleider-
und Schuhfabriken konzentrieren und Lederprodukte erhältlich sind.
Diese Geschäfte machen Fortaleza zu einem Kernpunkt an Mode und
Konfektion des Nordostens. Günstige Preise und eigene Designer
machen daraus ein wahres Verbraucherfest.
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Die Nacht in einem stimmigen Forró zu
verbringen. Einem Tanzfest, welches denselben Namen wie jene
Musikrichtung trägt, von der es ausgeführt wird. Viele Jahre lang
lediglich im Nordosten geschätzt, ist der Forró in Rio de Janeiro
und anderen Städten des Südostens Brasiliens derzeit zur "Manie"
geworden.
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Bildband
Fortaleza
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