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Die Ilha de Tinharé liegt im Norden des Archipels
Camamu, südlich von Bahia, an der Dendê-Küste.
Die ständigen Angriffe der Einheimischen Indianer und Aymoré
Tupiniquins gegen die lokale Bevölkerung lies die Insel schnell
bevölkern - somit wurde 1535 Morro de São Paulo als Dorf auf der
Nordseite der Insel geboren. Durch die gute geographische Lage wurde
sie in der Kolonialzeit
Vor ein paar Jahren hat sich die Ilha de Tinharé "die Aussteiger-Insel"
vor Valença zu einem der populärsten Ferienziele Bahias entwickelt.
Morro de São Paulo ist ein abgelegenes Fischerdorf, das vor 15 Jahren
von Brasilianern und ausländischen Touristen "entdeckt"
wurde. Morro ist in aller Munde und steht auch bereits auf den Listen
der besten Strände, die in einigen brasilianischen Zeitschriften
abgedruckt werden.
Morro
de São Paulo liegt an der nördlichen Spitze der Ilha de Tinharé.
Es gibt dort nur Feldwege, auf denen lediglich Esel, Strandbummler
und Pferde anzutreffen sind, aber keine Autos. Das Wasser um die
Insel ist sehr klar und ideal zum Tauchen und Fangen von Hummern
sowie Tinten- und anderen Fischen. Die Strände auf der Ilha sind
durchnummeriert. Alle liegen in Richtung Atlantik. Strand 1 befindet
sich direkt bei Morro de São Paulo, ist relativ klein, mit ca. 500m
und mit Strandhäusern vollgebaut. Strand 2 und 3 sind ähnlich lang,
aber schöner, weil unberührter. Die restlichen 20km bis zum Ende
der Insel, die nur durch den "Rio do Inferno - Höllenfluss"
vom Nachbareinland Boipeba getrennt wird, sind als Strand Nummer
4 ausgewiesen.
Die Siedlung Morro de São Paulo ist von drei Hügeln umgeben: dem
Morro de Mangaba, dem Morro de Galeão und dem Morro de Farol. Klettern
Sie vom Hafen durch das Tor der Festung, aus dem 17.Jh. zu dem Leuchtturm
hinauf, der aus dem Jahre 1835 stammt. Von dort oben können Sie
über die ganze Insel und ihre Strände sehen. Die Westseite der Insel,
die Seite mit dem Rio Gamboa, ist von Mangroven gesäumt. Die Ostseite
dagegen ist sandig.
Heute existiert noch eine halb verfallene Festung aus dem Jahre
1630. Die Insel war 1822 Stützpunkt des englischen Lord Cochrane,
der den Brasilianern erfolgreich bei der Vertreibung der Portugiesen
half. In der Nähe der Festung steht die kleine Kirche Nossa Senhora
da Luz aus dem 19.Jh. Links der Kapelle führt ein Pfad zur Fonte
da Bica, wo man im Süsswasser baden kann. Dafür eignet sich auch
die Fonte do Céu, die man von Gamboa aus in 4km erreicht.
Morro de São Paulo wird 3x täglich mit dem Aereo-Taxi von Salvador
angeflogen. Die Flugzeit beträgt ca. 20 Minuten. Oder Sie erreichen
die Insel auf dem Wasserweg vom Hafen Salvadors mit dem Katamaran in
ca. 2 Stunden.
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Morro de São Paulo |

Strand von Ilha de Tinharé |
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