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Die Stadtstrände von
Barra bis Flamengo
Von Barra aus führt
eine vielbefahrene Promenade die Atlantikküste rund 35km weit aus der
Stadt heraus. An Wochenenden, Feiertagen und in den Sommerferien von
Dezember bis Februar ist die Strasse schon am Morgen überfüllt, weil
alle aus der Stadt zum Baden rausfahren. Wie überall in Brasilien hat
jeder Strand - und das dazugehörige Viertel - sein Stammpublikum und
sein eigenes Flair. Die kilometerlangen, teilweise mit Kokospalmen
bewachsenen Strände Salvadors laden fast das ganze Jahr über zum Baden
ein. Dabei gilt generell: Je weiter von der Stadt entfernt, umso
sauberer und weniger frequentiert sind die Strände.
Nach dem Farol da Barra führt die Avenida Oceânica am Meer entlang
weiter bis zum Morro do Cristo, einem Hügel mit einer Christusstatue.
In den frühen Morgen- und Abendstunden traben unermüdlich Jogger über
die Strandpromenade, Liebespaare, Pensionäre und Touristen geniessen
den Sonnenuntergang hinter der Ilha de Itaparica.
Will man die ganze Badeküste der Stadt entlangfahren und noch einiges
besichtigen, beginnt man am besten im Stadtviertel Barra, genauer an
der Igreja Santo Antônio da Barra. Die Kirche steht auf einer Anhöhe
neben dem Forte de São Diogo und bietet einen schönen Blick auf die
Bucht und das Stadtviertel Barra. Nach der Festung folgt der erste
Strand, Praia do Porto da Barra, der immer sehr gut besucht
ist. Auf der nächsten Landzunge zeugt die Festung Santa Maria aus dem
17.Jh. von der Bedrohung der Stadt durch die Holländer.
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Praia do Porto da Barra |

Praia do Porto da Barra |
Nach ca. 2km Küstenstrasse folgt das nächste Fort, Santo Antônio da
Barra, und der Leuchtturm Farol da Barra. Hier ist "Pflichtfotostop"
- man kann rechts die Allerheiligenbucht und links den Atlantik
erkennen, die Sandstrände und Felsbuchten. An mobilen Ständen gibt es
gekühlte Kokosnüsse und Bier. Die gesamte Uferstrasse an der Barra ist
von Hotels, Restaurants und Bars gesäumt, hier ist Tag und Nacht
Betrieb.
Nach der Barra folgt Ondina. In Rio Vermelho sind die
Strände weniger zum Baden geeignet, dafür ist hier das Nachtleben sehr
schick, und der Strand Praia da Santana ist alljährlich am
02.Februar das Ziel unzähliger Baianos, die der Meeresgöttin
Yemanjá bei
einer Meeresprozession ihre Gaben darbringen. Die Praia da Paciêna
bildet fast eine eigene Bucht. Der dahinter liegende gleichnamige
Hügel ist wegen des phantastischen Blicks eines der begehrtesten und
schönsten Wohngegenden Salvadors.
Die folgenden Strände sind Amaralina und Pituba, jedoch
nicht bepflanzt und schmal. Bei Flut können die Wellen recht kräftig
werden - dann packen die Surfer ihre Bretter aus.
Pituba ist ein seit Ende der 70er rasant gewachsenes
Wohnviertel mit vielen Hochhäusern. In der Küstenstrasse Avenida
Otávio Mangabeira mit ihren zahlreichen Diskotheken, Bars und
Pizzerien amüsieren sich die Nachtschwärmer. Der Strand Chega Nego
- was so viel bedeutet wie: "da kommt der Neger" - hat seinen Namen
aus der Zeit der Sklaventransporte, da an dieser Stelle die
menschliche Ware an Land ging. Hier sollte man nicht baden, da der
weiter südlich mündende Fluss ungeklärtes Wasser führt.
Danach folgt Jardim de Alá - der Garten Allahs - wo hohe
Kokospalmen Schatten bieten, grüne Kokosmilch trinken kann und
Gelegenheit hat, Capoeiristas bei ihrem Training zuzuschauen. Direkt
daneben liegt die beliebte Praia de Armação - ideal für Surfer.
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Santo Antônio da Barra |

Ondina |
Die Strände Corsário, Jaguaribe und Piatã sind
alle ideal für einen ausgedehnten, sportlichen Strandaufenthalt. Man
findet hier Fitnessgeräte; Volleyball und Beach-Football werden von
Einheimischen besonders an Wochenenden gespielt. Entlang der gesamten
Küstenstrasse führt auch ein gut gesicherter Radweg, den es in Bahia
schon viel früher als in Rio gab.
Der Vorort Itapoãn hat einen der bekanntesten Strände in
Brasilien, dessen Leuchtturm auf vielen Postkarten zu sehen ist. Er
bietet einen langen Sandstrand und vor dem Leuchtturm im Riff, bilden
sich bei Ebbe kleine Becken, die zum Planschen einladen.
Der letzte noch im Stadtgebiet befindliche Strand ist Flamengo.
Wer gerne am Strand Wanderungen unternimmt, kann sich auch morgens in
Itapoãn auf den Weg machen und in Richtung Norden laufen. Bis Flamengo
sind es ca. 8-10km. Dort ist auch die Busendstation. Wer noch weiter
will, muss zum Busbahnhof Rodoviária oder in Itapoãn den Bus wechseln.
Ein kleiner Tipp:
Die Brasilianer ziehen ihre Badesachen bereits zu Hause an!!
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