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Im
Naturpark, der am 29.November 1961 gegründet wurde, lebt ein Stamm
der Pataxós-Indianer in einem der wenigen, noch erhaltenen Gebiete
der Mata
Atlântica Brasiliens. Der Nationalpark
befindet sich an der Stelle, an der angeblich die Portugiesen die
"Neue Welt" entdeckten. Seit dieser Zeit hat sich der
Wald stark verändert. Zuerst wurde diese Gegend von Tupinambás-Indianern
und ab dem 16.Jh. von den Pataxós bevölkert. Heute leben hier nicht
mehr als 2.000 dieser Ureinwohner
die sich mit dem Handel von Kunsthandwerk
sowie der Jagd und dem Fischfang über Wasser hält.
Der Zugang ist für Besucher sehr einfach, man lässt das Auto am
Parkeingang stehen, kommt nach einem 2-stündigen Fussmarsch zum
Gipfel des 536m hohen Monte Pascoal, von dem aus ein wunderbarer
Blick auf das Meer, als auch auf die Mata Atlântica hat. Auf dem
Weg zum Gipfel wird man von einem wahren Orchester begleitet, gebildet
aus Hunderten von Vögeln. Auf diesem Pfad lassen sich auch aus der
Nähe Jahrhunderte alte Bäume wie z.B. Jequitibá, Jacarandá-cabiúna,
Maçaranduba und vereinzelt die fast ausgestorbene Pau-brasil beobachten.
Die gigantischen Stämme haben eine enorme Farbenvielfalt, bedingt
durch Moose, Bromelien und Orchideen, die sich an ihnen festsetzen.
Die Vielzahl der Landschaftsformen vereint sich mit der Vielfalt
in der Flora und Fauna. Es leben dort verschiedene Affenarten, darunter
auch der vom Aussterben bedrohte Klammeraffe, zwei Faultierarten,
Ameisenbären, seltene Stachelschweine, Capybaras, Rotwild, Jaguare
und Pumas.
Anreise:
Ausgehend von Salvador oder Vitória, bis km 795 auf der BR-101,
weitere 14km auf asphaltierter Strasse bis zum Parkeingang. Der
Nationalpark darf nur in Begleitung eines Beamten der IBAMA (staatliche
Umweltschutzbehörde) besucht werden.
Öffnungszeiten:
Täglich von 08:00 - 16:30 Uhr
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Monte Pascoal |

Pau-brasil |
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