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Costa do Descobrimento

   
     
Die Costa do Descobrimento liegt in der südlichen Küstenregion von Bahia, zwischen der Gemeinde Belmonte bis hin zu Prado.

Um 1500 liegen die Portugiesen erstmalig in dieser Gegend ein, die bis heute den Namen Costa do Descobrimento - Küste der Entdeckung - trägt. In der Küstenregion von Bahia lokalisiert, werden in der Costa die grössten und beeindruckendsten Regenwaldbereiche der nordöstlichen Region Brasiliens gepflegt. Der Fakt, dass nur diese wenigen Waldflächen übrig geblieben sind, macht diesen Ort zu einem unersetzlichen Teil des weltweit verbleibenden Waldbestandes, was die UNESCO dazu bewegte ihm zu einem Natürlichen und Humanitären Erbe zu ernennen.
 
Costa do Descobrimento
Costa do Descobrimento

Insgesamt sind es 22.500 Hektar, in denen die wichtigsten zu erhaltenen Flächen des Regenwaldes mit eingegliedert sind. Sie erstrecken sich über 16 Gemeinden des Bundeslandes. Diese Fläche beginnt im ökologischen Reservat von Una und zieht sich hin bis zum Nationalpark Monte Pascoal hin, wobei auch der Parque do Descobrimento, das Reservat Pau Brasil, die unter Naturschutz stehenden Flächen von Santo Ângelo, Coroa Vermelha, Trancoso/Caraíva, der Meerespark von Recife de Fora, die Station Vera Cruz, ein privates Reservat sowie das Indianerreservat Barra Vermelha mit darin eingegliedert sind.

Von dem kleinen Städtchen Belmonte bis hin zu Prado hält die Costa do Descobrimento erfreuliche Überraschungen bereit, die mit den Emotionen derer spielen, die die Küste besuchen kommen. Es sind die Strände, Buchten, Steilküsten sowie unzählige Flüsse und Bäche, die sich unter der stets vom Grün der Kokospalmen, Watts und Regenwald gekennzeichneten Landschaft hervorheben.

Porto Seguro ist der wichtigste touristische Anlaufpunkt der Region und somit einer der am meistbesuchtesten Brasiliens. Aus Porto Seguro führt eine Fährverbindung den Rio Buranhém entlang nach Arraial d´Ajuda, eine der schönsten Strecken der südlichen Küstenregion von Bahia. Unterhalb davon befindet sich Trancoso, eine sympathische kleine Siedlung, die aus einem Jesuitendorf des 16.Jh. entsprang. Weiter südlich kommt man nach Caraíva, einem alten Indianerdorf des Stammes Pataxó. Nördlich von Porto Seguro liegt Santa Cruz de Cabrália, dem Ort an dem die erste heilige Messe auf brasilianischem Boden gefeiert wurde.

Recife de Fora
Recife de Fora

Porto Seguro
Porto Seguro

Was man nicht versäumen sollte:

  • Porto Seguro zu besuchen um sich dort an einem Ort zu vergnügen, der auch als "Passarela do Álcool - Laufsteg des Alkohols" bekannt ist und an den unzähligen Stränden Fruchtcocktails sowie alkoholische Getränke für jedermann Geschmack angeboten werden. Im überwiegenden Teil der Restaurants und Strandbuden werden Feste und Live-Musik angeboten. Den Meerespark von Recife de Fora kann man mittels einer Schonerrundfahrt besichtigen und die Möglichkeit zum Schnorcheln.
  • Besuch auf Arraial d´Ajuda. Dies ist eine ehemalige Hippiesiedlung, die heutzutage wegen ihrer grossen Ausländeranzahl, die sich die Stadt als Domizil ausgesucht haben, auch als "Esquina do Mundo - Ecke der Welt" bezeichnet wird. Ihre Strassen sind eng und ungepflastert und der gute Geschmack jener, die auf der Suche nach einem besserem Leben in Arraial einwanderten, überwiegt in den Restaurants, Bars und Gebäuden. Die Strände sind volle Riffe und Steilküsten. Für jene, die mit Kindern unterwegs sind, gehört der "Paradise Water Park" zum Pflichtprogramm.
  • Sich in Trancoso erholen, einer weiteren Niederlassung der Hippies aus den 70er-Jahren. Die Siedlung stammt ursprünglich aus einem Dorf, das dazu gegründet wurde um das Land gegen die Baumschmuggler des Pau Brasil zu verteidigen, die über die Küste angelangten. Heutzutage verfügt Trancoso über Unterkünfte, Restaurants, Bars, Eiscafés, Kunstgalerien sowie kunsthandwerkliche Geschäfte. Ein Spaziergang an dem 12km langen Strand, der Arraial d´Ajuda mit Trancoso verbindet - lohnt sich garantiert.
  • Besuch in Santa Cruz de Cabrália. Jenem Ort, an dem die erste heilige Messe auf brasilianischem Boden gefeiert wurde und die sehr interessante historische Gebäude in sich birgt. An einigen seiner Strände begünstigt ruhiger Wellengang die Ausübung von Jetski und Windsurfen. Eine Schonerrundfahrt kann bis zum Meerespark Corroa Alta oder dem Praia de Corroa Vermalha führen. An den Stränden stellen die Indios Pataxós kunsthandwerkliche Gegenstände her und bieten sie anschliessend zum Verkauf an.
  • Prado kennen zulernen, einer Stadt, die sich zwischen zwei Nationalparks befindet, dem Berg Pascoal und dem Meerespark von Abrolhos. An seiner 84km langen Küste geht die farbenreiche und selten schöne Steilküste in Flachland, Strände und natürlich geformten Schwimmbecken über. Die Stadt verfügt über eine gute touristische Infrastruktur mit abgedecktem Mobilnetz, guten Strassen, Hotels, Unterkünfte, Restaurants sowie einem kleinen Flughafen. - Die Schonerrundfahrten gehören zum Muss !! -

Quelle: "Brasil" - Mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung © Copyright Brasilianisches Fremdenverkehrsamt EMBRATUR

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