|
Dieser
Nationalpark, am 15.Juli 1980 gegründet, liegt im äussersten Norden
von Amapá und bedeckt das Gebiet, das zu den Verwaltungsbezirken
Calçoene und Oiapoque gehört.
Der grösste Teil des Parks besteht aus Mangrovensümpfen sowie Sandbänken
und liegt nicht mehr als 10km von der Atlantikküste entfernt, wo
die Flüsse Caciporé und Utaçá das Gebiet auf ihren Weg zum Meer
durchqueren.
Die Fauna ist aufgrund der verschiedenen Landschaftsprägungen reich
und vielfältig. Hier lebt eine ganze Reihe von seltenen und gefährdeten
Tierarten: in den seichten Flussgewässern Seekühe, in den Mangrovensümpfen
Krabbenfressende Waschbären, Vögel wie Flamingos und Guarás, in
den Wäldern vom Aussterben bedrohte Arten von Ameisenbären, Gürteltieren
und Jaguaren, aber auch Schildkröten, die ihre Eier an den Stränden
ablegen.
Anreise:
Von Macapá ausgehend, auf die BR-156 nach Rio Caciporé (450km).
Es ist nicht leicht, in diesen Park zu gelangen, da eine holperige
Fahrt über Land bis zum Ort zu bewältigen ist.
Die Nationalparks, Naturschutzgebiete und Forschungsstationen in
Amapá werden vom IBAMA betreut. Man benötigt Genehmigungen dieser
Organisation, um die geschützten Gebiete besuchen zu dürfen.
|

Mangrovensümpfe |

Rio Oiapoque |
|

Ariranha |

Guará
|
|
|


 |