Die äusserst schöne Küstengegend von Alagoas verfügt über die grösste
Korallenbarriere Brasiliens.
Maragogi hiess Gamela und war ursprünglich eine Siedlung. Im Jahre 1887,
wurde sie zu einer Kleinstadt erhoben und vorübergehend Isabel, zu Ehren der
Prinzessin, die die Sklaverei in Brasilien abgeschaffen hatte, genannt. 1892
erhielt sie den Namen Maragogi, durch den Fluss, der das Gebiet bewässert.
Der Name, zufolge Geschichtsschreibern, stammt von Marahub-gy, oder der Flus
der Mauraubas, ab.
100km von Maceió entfernt, liegen die natürlichen Schwimmbecken von Alagoas,
die sich bei Ebbe ca. 2km vom Strand bilden - mitten auf hoher See von
Korallen umgeben und nur bis zur Gürtellinie im Wasser stehen - ein
faszinierendes Erlebnis! Bei Ebbe geht das Meer soweit zurück, dass es
möglich ist, fast einen Kilometer meereinwärts zu gehen, ohne auch nur etwas
nass zu werden.
Die Strecke führt von Maceió am Meer entlang, durch verlorene Fischerdörfer
und noch einer der besterhaltenen brasilianischen Küstenstreifen. Es sind
monumentale Folgen von halbwilden Stränden, umzingelt von gigantischen
Kokospalmen.
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