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Strassenkarte von Alagoas
Mit
der perfekten Kombination zwischen Watt und Palmenwäldern hat
Maceió, die Hauptstadt von Alagoas, eine der schönsten Landschaften
im Nordosten Brasiliens. Die Strände sind und bleiben die
Hauptattraktion der Hauptstadt; vor allem der Strand von
Pajuçara in der Innenstadt. Das zwischen dem Strand und küstennahen
Sandbänken eingeschlossene Wasser wird zu einem riesigen, seichten
See. Fischer bringen Touristen mit ihren Jangadas hinaus zu den
Sandbänken und Korallenriffen. Das Wasser dort ist
so klar, dass die vielen kleinen Fische, die sich von den Riffen
ernähren, sehen können.
Für Surfliebhaber ist der Jatiúca-Strand sehr zu empfehlen.
Vor nicht langer Zeit flossen die Touristenströme an dieser Stadt
eher vorüber, bis die ganze Infrastruktur der Küste dermassen
umgemodelt und modernisiert wurde, dass sich die Angehörigen der
brasilianischen Mittelschicht bald wie im geliebten Miami fühlen
konnten. Moderne Küstenstrassen, schattige Baumalleen am Strand,
asphaltierte Promenaden, Nobelhotels und Luxusrestaurants, grosse
Jangadas mit Segeln voller Produktwerbung, Shopping-Center und am
Abend gar einen Babysitter-Service.
Die Stadt bemüht sich sehr, mit der Touristenflut fertig zu
werden, die jeden Sommer über sie hereinbricht. Vor allem im
Dezember herrscht Hochbetrieb, wenn Maceió am Pajuçara-Strand mit
einer gigantischen Strassen- und Strandparty, Sportveranstaltungen,
Volkstänzen und dem Verkauf einheimischen Kunsthandwerks sein
Festival do Mar (Fest des Meeres) feiert. Die Strandmeile mit ihren
vielen Bars und Restaurants ist modern und gepflegt, der richtige
Ort für die "beautiful people".
Die Stadt Marechal Deodoro liegt 21km südwestlich von Maceió an
der Lagoa Manguaba und war zwischen 1821 und 1839 Hauptstadt von
Alagoas. Die Stadt hat eindrucksvolle Kirchen zu bieten, von denen
die bekanntesten die im 17.Jh. erbaute Igreja e Convento São
Francisco und die Igreja de NS da Conceição sind. Wer an
brasilianischer Geschichte interessiert ist, der wird sich
sicherlich auch den alten Gouverneurspalast und das Geburtshaus von
Marechal Deodoro ansehen wollen, die sich ebenfalls in der Stadt
befinden.
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An der Nordküste, auch "Goldene
Küste" genannt, ist der Höhepunkt in Alagoas, der so genannte
"Maragogi". Hier sollten unbedingt die "Gales" besucht werden: das
sind natürliche Badebecken, die sich über sechs Kilometer weit vor
den Korallenriffen befinden. Man erreicht sie auf Schiffen und
Booten. Das durchsichtige Wasser lädt zum Baden ein und ermöglicht,
die verschiedensten Meerestiere zu beobachten. Obwohl die Becken
riesige Ausmasse haben, sind sie nicht tiefer als einen Meter, d.h.
dass man darin wie in einem künstlichen Schwimmbecken gehen kann,
aber kilometerweit von der Küste entfernt, umringt vom mächtigen
Ozean.
Unvergesslich ist auch ein Ausflug bis zur Mündung
des Rio São Francisco, erreichbar von der Kleinstadt Piaçabuçu
aus, fast schon an der Grenze zu Sergipe. Der liebevoll "Alter
Chico" genannte Fluss entspringt im Canastra-Gebirge in Minas Gerais
und mündet hier an diesem Punkt der brasilianischen Küste.
Interessant zu beobachten ist, dass sich sein Wasser erst ca. fünf
Kilometer meereinwärts mit dem Salzwasser des Atlantischen Ozeans
vermischt, was einen bezaubernden Glanz auf dem Wasser bildet. In
dieser Gegend lohnt sich auch ein Besuch zu dem Ort "Praia do Peba",
einer der wichtigsten Fischerhäfen in Alagoas, bei dem überwiegend
Krabben gefangen werden.
Nördliches Küstengebiet
Gebiete:
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Maragogi
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Japaraitinga
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Porto de Pedros
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São Miguel dos Milagres
Geografische Prägung:
Besonderheiten:
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Strände mit geringem Wellengang sowie
natürlich geformte Schwimmbecken, Schnorcheln und Beobachtung
der Meeresfauna
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Unzählige Flüsse mit Wasserfällen und Inseln
sowie von Bergen umgebenen Süsswasserseen
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Waldpfade für die Beobachtung von Flora und
Fauna
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Besucherzentrum des "Seekuh-Projektes"
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Juquia |

Maceio |
Waldgebiet von
Alagoas
Gebiete:
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Ibateguara
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São José da Laje
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União dos Palmares
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Chã Preta
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Quebrângulo
Geografische Prägung:
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Die Waldzone ist durch
hochgelegene Landfächen und mit wilden Vegetationsformen und
historischen Orten gekennzeichnet. Im Gebirte Barriga, in União
dos Palmares, befand sich das bedeutende "Quilombo dos
Palmares". Fläche besteht aus intensivem Zuckerrohranbau,
Fazendas und antiken Zuckerrohrmühlen.
Besonderheiten:
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Vom Regenwald bedeckte Gebirge mit
natürlichen Plattformen zur Ausübung von Drachen- und
Gleitschirmfliegen
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Traditionelle Fazendas mit antiken
Zuckerrohrmühlen, die noch heute in Betrieb sind
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Historische Städte: União
dos Palmares, Quebrângulo - Museen der Indios und Graciliano
Ramos
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Volksfeste
Landesinnere
Gebiete:
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Delmiro Gouveia
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Olho d´Água do Casado
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Piranhas
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Pão de Açúcar
Geografische Prägung:
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Die eigentliche
Landschaft, die in der Zeit von Lampion durch halabtrockene
Dürrregion gekennzeichnet war, wurde für die Errichtung der
Staudämme zur Energiegewinnung in den Wasserkraftwerken entlang
des São Francisco verändert, und ist inzwischen als Seenregion
bekannt. Flusssstrände, Wasserfälle und Canyons die von der
Caatinga-Vegetation und historischen Orten umgeben sind.
Besonderheiten:
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Flusstrände des São
Francisco
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Felswände
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Archäologische Fundstellen
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Historische Erben: in
Piranhas befindet sich das Landesmuseum oder auch
Cangaço-Museum; in Delmiro Gouveia gelangt man ins
Eisenbahnmuseum und an Ruinen der ältesten Zuckerrohrmühlen am
São Francisco
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Wasserkraftwertk Xingó
Baixo São Francisco
Gebiete:
Geografische Prägung:
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Region der Flussmündung
des São Francisco, in welcher die Landflächen in zunehmenden
Masse tiefer liegen. In richtung Meer weisst diese typische
Vegetation von noch gut erhaltenen Wiesenflächen auf. Die
Bewohner entnehmen der Natur lediglich die zum Leben
erforderlichen Rekurse. Im Bereich der Flussmündung befinden
sich von Dünen umgebene Strände und Inseln, die eine
wunderschöne Landschaft bilden. Penedo - im 17.Jh. errichtet -
ist ein schönes Beispiel einer Kolonialstadt
Besonderheiten:
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Rio São Francisco:
Flussrundfahrten zu den Ruinen der Festung Maurício de Nassau.
Tauchen in natürlich geformten Schwimmbecken, Angeln und Dünen -
wie Pontal do Peba
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Historische Stadt Penedo:
Kolonialhäuser, Kirchen und Klöster
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Kunsthandwerk aus Lehm
Quelle: Auszug aus
"Pólos de Ecoturismo - Brasil" - mit freundlicher Unterstützung und
Genehmigung des brasilianischen Fremdenverkehrsamts © Copyright "Embratur"
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Bildband "Das
Land Brasilien"
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