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Vermeidung
von Moskitostichen:
Die konsequente Anwendung der Massnahmen zur Vermeidung von Moskitostichen
kann das Malariarisiko erheblich verringern. Dazu gehören:
Die "5 goldenen Regeln" für einen guten Mückenschutz:
Das Einreiben unbedeckter Hautstellen mit moskitoabweisenden
Mitteln (Repellents)
Das Tragen von Hautbedeckender Kleidung
Der Aufenthalt in mückensicheren Räumen (Klimaanlage, Fliegengitter)
Die Anwendung von Moskitonetzen
Die Verwendung von Aerosolen, Verdampfern, Räucherspiralen
Jede Schutzmassnahme steigert die Schutzwirkung
Der Schutz vor Stichen von Stechmücken und Fliegen hat
eine ganz besondere Bedeutung wegen der durch diese Insekten möglicherweise
übertragenen Krankheiten. Eine besondere Bedeutung nimmt hier die
Malaria ein, zu deren Vorbeugung ein situationsgerechter Mückenschutz
wichtig ist, der konsequent durchgeführt werden muss. Die Tatsache,
dass in der Regel dennoch nicht alle Stiche vermeidbar sein werden,
darf nicht zu einer Vernachlässigung des Mückenschutzes führen,
da die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit der Zahl der Stiche
steigt.
Hilfreiche Verhaltensregeln
Lästigen Insekten kann man vielfach bereits aus dem Weg
gehen, indem man sich abseits von stehenden Gewässern, Gräben und
Wassertonnen aufhält und sich einen Schlafplatz entsprechend aussucht.
Ein Aufenthalt in Mückengeschützten Räumen empfiehlt sich ab der
Dämmerung. Vom Einbruch der Dämmerung an bis zum frühen Morgen sind
die Malaria-Überträger besonders aktiv. Bei Aufenthalten im Freien,
besonders in der mückenaktiven Zeit, schützt eine möglichst Hautbedeckende
Kleidung, langärmlige, weite Hemden, lange Hosen, Socken. Bekleidete
Körperstellen bleiben meist von Stichen verschont, wenn das Gewebe
nicht zu dünn gewählt wurde. Besonders geeignet sind Leinengewebe,
dicht gewebt und trotzdem nicht wärmend. Auf Exkursionen sind eventuell
ein Kopfnetz, Gamaschen oder Handschuhe nützlich. Unbedeckte Hautpartien
sind Mückenstichen ausgesetzt. Die unbekleidete Haut kann mit Mückenabwehrenden
Flüssigkeiten oder Cremes geschützt werden. In ihnen sind ätherische
Öle oder chemische Stoffe wie N,N-Diethyl-m-Toluamid (DEET) oder
Dimethylphthalat gebunden. Die Wirkung der Mückenschutz-Präparate
kann individuell schwanken.
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