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Dengue-Fieber

   
     

Dengue- und verwandte Viren sind in den Tropen und Subtropen weit verbreitet. Dabei kommt es in unregelmässigen Abständen gebietsweise zu Ausbrüchen mit zahlreichen Krankheitsfällen.
Die Übertragung erfolgt nicht direkt von Mensch zu Mensch sondern ausschliesslich durch Stechmücken. Die Inkubationszeit beträgt 5-7 Tage. Das Krankheitsbild ist grippe-ähnlich: Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen, Druckschmerz hinter dem Auge, bisweilen flüchtige Hautrötung. Die akuten Symptome klingen nach einer Woche ab, die Rekonvalenszenz mit allgemeiner Abgeschlagenheit kann sich jedoch länger hinziehen. Insgesamt ist die Erkrankung gutartig und heilt komplikationslos aus.

Die Krankheit tritt in den tropischen und gemässigten Zonen Afrikas, Asiens, Australiens, Ozeaniens und Nord- und Südamerikas auf. Kleinere Ausbrüche wurden auch aus Europa gemeldet. Grössere Ausbrüche werden zumeist in den tropischen Zonen im Anschluss an Monsun- und Regenzeiten beobachtet. Bei Reisenden nach Südostasien und in die Karibik wurden bislang die meisten importierten Denguefälle berichtet. Jedoch wird in den meisten Fällen die einheimische Bevölkerung, selten jedoch die Reisenden befallen. Die Gesamtzahl der jährlichen Erkrankungen wird auf 30 bis 60 Millionen geschätzt. 

Bestimmte Varianten können gelegentlich einen schwereren Verlauf mit Blutungsneigung oder Schocksymptomen hervorrufen. Kinder sind hiervon eher betroffen als Erwachsene, Einheimische häufiger als Touristen. Die Diagnose wird zunächst symptomatisch gestellt, sie kann später durch Blutuntersuchungen bestätigt werden.

Schutz:
Gute Mückenschutzmassnahmen  (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Mückenabweisende Cremes, Lotionen, Sprays, Räucherspiralen, Coils, etc.)!
Eine Impfung für Reisende existiert leider noch nicht.

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